Das Chaos regiert in Köln – Mohamad vor Absprung

Einmal tief durchatmen…….IMMMMMFFFFF……jetzt fällt es mir wohl leichter, den letzten Spieltag zu resümieren. Mal wieder eine desaströse Niederlage, diesmal auswärst auf Schalke. Wir wurden praktisch aus der Arena geschossen, mit 1:5 nach Hause geschickt. Die Fans sind ratlos, die Verantwortlichen üben sich in Geduld und die Spieler lassen jetzt schon die Köpfe hängen. Quo vadis FC?

Grundsätzlich könnte man sagen, dass ja noch nicht viel passiert ist. Ok, man hat die ersten beiden Ligaspiele verloren und steht am Tabellenende mit 1:8 Toren und 0 Punkten. Aber es gibt noch 32 Spiele. Es können ganze 96 Punkte geholt werden. Wieso also diese Aufregung mögen manche Leute fragen? Wenn wir aber die letzten Ereignisse betrachten, dann muss man sich Sorgen machen. Denn es läuft alles andere als rund beim FC. Ich äußerte mich schon vor Beginn der Saison sehr kritisch über die Situation im Verein. Viele Kritiker rief ich damit auf den Schirm. Ich wurde als Pessimist bezeichnet, mir fehle die nötige Objektivität. Aber meine Bedenken erweisen sich nun als berechtigt. Die Absetzung von Lukas Podolski als Kapitän muss man nach nur zwei Spieltagen als absolute Fehlentscheidung bezeichnen. Geromel kann die Mannschaft nicht führen, mit 8 Gegentoren in zwei Spielen ist der FC schon die Schießbude der Liga. Das neue System, mit den alten Spieler (ausnahme Riether) funktioniert überhaupt nicht. Den Spielern scheint die nötige Fitness zu fehlen. Nur auf Sascha Riether als Königstransfer zu bauen war absolut fahrlässig. Dazu ist er kein defensiver Mittelfeldspieler. Er kann das Spiel nicht an sich ziehen und strahlt keinerlei Präsenz aus. Auf der rechten Abwehrseite müsste er nur seine Arbeit verrichten, dort ist er auch wesentlich besser aufgehoben. Wieso auch gerade in der Abwehr keine Verstärkungen geholt wurden bleibt mir weiterhin unerklärlich. Wir waren letzte Saison schon nicht sattelfest. Dann aber mit der identischen Abwehr in die neue Saison zu gehen grenzt schon an Geschmacklosigkeit.

Nun soll auch noch ein halbwegs brauchbarer Verteidiger wie Youssef Mohamad gehen. Es locken Angeboten aus Dubai. Dort hat er seine Ruhe, verdient wesentlich mehr und die Sonne scheint. Ein Wechsel klingt daher nur wie eine logische Konsequenz. Der ehemalige FC-Kapitän hat keine Lust mehr auf das Theater in Köln. Irgendwie verständlich. Aber solche Spieler helfen dem FC jetzt auch nicht weiter. Wir brauchen Typen, Spieler die sich den Arsch aufreißen und alles für den Verein tun. Keine Söldner. Das Problem ist nur: Wer will jetzt noch freiwillig zum FC? Kann der FC sich überhaupt einen Spieler leisten, der uns in der aktuellen Situation weiterhilft? Das wage ich wirklich zu bezweifeln.

Der Vorstand soll angeblich noch auf der Tribüne beim Schalke-Spiel Volker Finke darauf aufmerksam gemacht haben, dass sich schnellstens etwas ändern muss. Aha, auf einmal reagieren die Herren wenn es nicht läuft. Vorher haben sie sich doch auch immer schön fein rausgehalten. Nicht umsonst gab es vor etlichen Monaten ein Misstrauensvotum. Es reich nicht, wenn man nur den Trainerstab und die Mitarbeiter austauscht. Es wird auch Zeit, dass frischen Wind in die Führungsetage kommt. Am besten nehmen sie den Finke mit. Ich kann den Kerl schon nicht mehr sehen…..

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  1. Mohamad weg, Sereno und Jemal da | Spielfeldrand - Das Magazin - [...] weg, Sereno und Jemal da Was den Abschied von Mohamad betrifft, bin ich ja mächtig zwiegespalten. Dodo war ...

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